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Bildhauer Scholl


Michael Scholl im Marienwallfahrtsort Limbach.

Schön, dass Sie mich auf meiner Homepage besuchen! Vielleicht hat Sie
ja nicht nur der Zufall geführt, sondern ein Gespräch mit mir, eine Empfehlung
oder eine Arbeit, die Ihnen gefällt.

Ich möchte Ihnen für das Interesse danken und würde mich über RESONANZ sehr freuen.

Ihr Bildhauermeister Michael Scholl



Bildhauer - NEWS

Donnerstag, 29. Juni 2017

">4. Klangsteinkonzert in Mariaburghausen

Beschwingende Klänge in dem schönen alten Kloster.

Freitag, 9. Juni 2017
Klangsteinkonzert Mariaburghausen 25.Juni 2017 18.00 Uhr

Herzliche Einladung zum 4. Klangsteinkonzert in Mariaburghausen

Da nur begrenzte Personenzahl möglich ist, bitten wir um telefonische Anmeldung.

Spenden erwünscht.

Michael Scholl
Bildhauermeister

Dienstag, 28. März 2017
Angeblickt - Mein Kreuzweg Bericht in der Mainpost (Bernhard Wegscheid)

Glanzpunkt im Wernecker Kulturfrühling
Bernhard Wegscheid
27. März 2017
17:05 Uhr
Aktualisiert am:
27. März 2017
17:26 Uhr

Stille Betrachtung: Der Kreuzweg in der Wernecker Kirche kann noch bis zum 2. April besichtigt werden. Foto: Bernhard Wegscheid

Neugierig waren die vielen Besucher der Ausstellungseröffnung „Angeblickt – mein Kreuzweg“ schon. Mit moderner Kunst tut sich ja nicht jeder ganz leicht, braucht zumindest Anleitung oder Hilfen zu möglicher Sichtweise. Und so mancher der vielen Besucher fühlte sich auf den ersten Blick in seiner skeptischen Einstellung bestätigt. Denn: „Die Reihenfolge stimmt doch gar nicht! Das sind ja auch zu viele Stationen! Und was tut eine Station hinter dem Tabernakel?“

„Das alles ist gewollt und hat seine Bedeutung“, erklären Künstler Michael Scholl (*1968) und Moderatorin Barbara Hemmert, Gemeindereferentin der örtlichen Pfarrei. Durchdacht platziert und in Gruppen arrangiert werden die Stationsskulpturen auf leichten Sockeln präsentiert. Die aus Gips gefertigten Kunstwerke sind mal glatt ausgearbeitet, mal scheinen sie sich fast aufzulösen. Alle wirken ästhetisch und ausdrucksstark, auch wenn die Gesichter keine Zeichnung haben.

Der Betrachter muss auf die gesichtslosen Figuren selbst einen Gesichtsausdruck projizieren. In die weinenden Frauen, in den Simon, der in eine Hilfstätigkeit gezwungen wird, in das Gesicht der Mutter, in das der Veronika, auch in die Gesichter der Kinder am Weg.

Drei Stationen wurden durch eingearbeitete Spiegel zur Collage. Gerade diese Stationen fordern den sich nun selbst Betrachtenden heraus, nehmen ihn unausweichlich in den Leidensweg mit hinein, stellen ihm bohrende, möglicherweise unangenehme Fragen.

Als weiterer Werkstoff findet Holz Verwendung. Dort, wo das Kreuz thematisiert ist. Ausnahmen: Jesus fällt unter dem Kreuz! Es ist nicht die Last des Kreuzes, welche Jesus niederdrückt. Es ist das Paket Schuld der Menschen, das schwerer wiegt als ein Querbalken Kreuz. Das eigentliche Kreuz beugt Jesus nicht.

Im gemeinsamen Kreuztragen erscheint Simon als Freund. Mutter und Sohn trennt und verbindet das Kreuz gleichermaßen. Sterben am Kreuz darf Jesus nicht einsehbar, wie eine Sichtmauer umringen die unter dem Kreuz Stehenden den Sterbenden.

So ließen sich zu allen Stationen eigene Sichtweisen darstellen.

In drei meditativ gestalteten Betrachtungsblöcken wurden die Besucher durch die Kirche, durch den Kreuzweg geführt.

Zeit für eigenes Reflektieren boten musikalische Intermezzi: Angelika Eirich und Michael Scholl brachten dabei Klangsteine und Klangschalen zum Tönen, mal alleine, mal mit beruhigend gespielten Begleitinstrumenten wie zum Beispiel Handpan, Bassblockflöte, Gemshorn, Gitarre und rhythmisch eingesetzten Kieselsteinen.

Diese Musik bringen die beiden Künstler zusammen mit anderen Musikkollegen auch in Konzerten und zu therapeutischen Zwecken in Seniorenheimen zu Gehör. Sie entwickeln diese Art der Musik unter dem spannenden Thema „Mutterklang“, eine Art vierte Dimension gestaltender Kunst.

Die Ausstellung, die bis Sonntag, 2. April, jeweils zwischen 9 und 18 Uhr eintrittsfrei zu sehen ist, darf schon jetzt als Glanzpunkt des diesjährigen Wernecker Kulturfrühlings eingestuft werden. Mit diesem Kreuzweg nahm Künstler Michael Scholl übrigens am Wettbewerb für den Breitbrunner Kreuzweg teil. Er wurde nun inzwischen schon mehrfach in Kirchen ausgestellt.

Mittwoch, 15. März 2017
Angeblickt - Mein Kreuzweg

Auszug aus dem Programmheft 2017 Wernecker Kulturfrühling

Mittwoch, 15. März 2017
Angeblickt mein Kreuzweg

Ausstellungseröffnung: 25.03.2017 um 19.00 Uhr

Werneck: Kulturfrühling,26.03.-02.04.
„Angeblickt“ – mein Kreuzweg
Vernissage: 25.03.2017 um 19.00 Uhr mit Führung
Klangsteinkonzert mit Angelika Eirich und Michael Scholl

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